Riderman Bad Dürrheim

 

 

 

 

Jörg            Michael                Klaus                 Markus

 

 

Am 18.09.2011 wurde in Bad Dürrheim die 3. Etappe des Rider Man ( Straßenrennen für Hobbysportler ) über 86 KM und 1050 Höhenmeter gestartet. Da dieses Rennen über die Gemarkung der Stadt Blumberg führte entschloss sich die Stadtverwaltung eine Mannschaft zu stellen .

 

Für alle Teilnehmer war es eine Ehre im grünen Trikot der Stadt Blumberg zu starten. Trotz sehr schwierigen Wetterbedingungen 8 Grad Außentemperatur, teilweise Regen und nasser Straßen haben sich alle durchgekämpft . Nicht die Gesamtzeit und die Platzierung standen für die Mannschaft der Stadt Blumberg im Vordergrund , sondern beim Heimrennen dabei zu sein und das ein oder andere bekannte Gesicht am Streckenrand zu sehen. Sicherlich war das Rennen für den ein oder anderen auch ein Ziel , um sich durch langfristiges , systematisches Training optimal auf den Wettkampf vorzubereiten.

 

Hier ihre persönlichen Berichte:

 


 

 

Klaus Loder

 

Gesamtzeit : 2:28:34 Stunden , Gesamtplatzierung : 105 , Durchschnittsgeschwindigkeit: 34,73 KM / H

 

Für mich war es entscheidend eine Gruppe zu erwischen, wo ich ein

gleichmäßiges Tempo fahren konnte. Überholen war auf den ersten 15 KM bis

Bräunlingen fast unmöglich, da sich 400 Radfahrer auf einer relativ engen

Straße den Weg suchten. Super konzentriert bewegte ich mich im hektischen

Feld. Die kleinsten Fahrfehler konnten schon einen schmerzhaften Sturz und

damit das Aus  bedeuten.

Man bemerkte an den Äußerungen einiger Teilnehmer dass die Nervenanspannung

sehr hoch war. Bei schnellen Abfahren versuche ich mich überwiegend an der

Spitze des Feldes aufzuhalten um gefährliche Stürze zu vermeiden. Auf der

leicht abfallenden Straße zwischen Wutachmühle und Aselfingen schnitt mich

ein Teilnehmer, mit der Folge, dass ich mit hoher Geschwindigkeit im Graben

landete. Der Notsturz blieb ohne Folgen und ich konnte die Aufholjagd auf

die größere Gruppe fortsetzen. Bei KM 60 vor der Abfahrt Hondingen wartete

meine Frau mit Trinkflasche auf mich was mich zusätzlich motivierte einen

guten Wettkampf abzuliefern. Danach hatte ich noch gute Beine und konnte

problemlos und recht flott die restlichen 26 KM zurücklegen. Die Stoppuhr

blieb im Ziel bei 2:28:34 Stunden  und einer Durchschnittsgeschwindigkeit

von knapp 35 KM / H stehen. Damit belegte ich Rang 105 in der Gesamtwertung

und Rang 28 in der AK. Die Tagesschnellsten waren mit einem Schnitt von 37,6

unterwegs. Ich war mit dem Rennen Leistungsmäßig sehr zufrieden. Am Ende kamen Zweifel auf: Hätte ich von Anfang an das Tempo der Spitzengruppe mitgehen sollen ??  Das Risiko zu überzocken und dann im Feld durchgereicht zu werden war einfach zu groß. Ich kannte ja niemanden der schnellen Leute. Nein so war es ein optimal eingeteiltes Rennen. Die

Organisation war super, Die kühle Witterung mit Regen bereitete mir viel

weniger Probleme als den meisten anderen Teilnehmern.  Allerdings fühle ich

mich bei den Triathlonwettkämpfen mit Einzelzeitfahren  sehr viel wohler als

bei den hektischen Straßenrennen.

 

 Im Ziel wurde ich dann gleich von meiner Frau mit einer wärmenden Jacke

empfangen und genoss es anschließend im Hallenbad unter der heißen Dusche

zu stehen. Ein Service den nicht jeder hat. Vielen Dank an Vroni .

 


 

Jörg Hartmann

 

Gesamtzeit : 3:50:35 Stunden , Gesamtplatzierung : 391 , Durchschnittsgeschwindigkeit: 22,38 KM / H

 

Nachdem ich 2010 schon aufgrund einer Erkältung nicht Starten konnte hab ich

es 2011diesmal mit einem Team der Stadt Blumberg versucht und bin wieder

angeschlagen ins Rennen. Eigentlich gut vorbereitet, voller Tatendrang bei Herbstlichen 10 Grad und literweise Regen von oben, traf man sich in Bad Dürrheim. 11Uhr Start lief alles super gut trotz Kälte und Regen war alles schnell unterwegs in einem Großen Feld bis Donaueschingen .

Schellenberg lief super , Bergauf ohne Probleme , trotz Grippe die Luft reichte.

Bräunlingen Mistelbrunn kostete Kraft zumal langsam das Wasser in die Schuhe

stieg und die Handschuhe klamm wurden. Bräunlingen Döggingen Ätzendes Stück :-)

Lange Abfahrt ( leider Nass) zur Wutachmühle durch unsere Heimat leider

durch das Wetter abgeschreckt wenige Zuschauer an der Strasse. Dann der lange Aufstieg nach Riedböhringen an dem ich kurzzeitig dachte (Ich hab kein Bock mehr ) zumal ich von mehreren Mitfahrern hier noch Überholt wurde. Am Stich kurz vor der Kuppe holte ich aber einige wieder ein was mir ein Schub gab und der innere Schweinehund zu mir sagte zieh es durch du Schaffst

es  hat das ganze Jahr über funktioniert wieso nicht Heut. Hondingen die nächsten 2 eingeholt .

Schächer ( pervers) aber machbar, Langer Weg über die Baar wieder Richtung nach Bad Dürrheim,alleine nur ab und zu ein Paar Streckenposten. Letzer Anstieg zu den Immenhöfen

Kreisverkehr Biesingen noch 5 Km ab hier Polizeieskorte bis zur Hirschhalde weil ein Auto eine Absperrung durchbrochen hat . Dann die Abfahrt zum Ziel die letzte Kurve bloß jetzt nicht Stürzen

noch 1000 Meter letzte Kraft über die Ziellinie 1 Stunde Länger als bei den Trainingsausfahrten auf der selben Strecke Total durchnässt und frierend .2012 wieder am Start wenn nichts dazwischen kommt .

 


 

 

Markus Hug

 

Gesamtzeit : 2:47:26 Stunden , Gesamtplatzierung : 262 , Durchschnittsgeschwindigkeit: 30,82  KM / H

 

Also erstmal möchte ich sagen, das ich sehr stolz war für

Blumberg an den Start zu gehen. Zu meinem Rennen, ich hätte niemals damit

gerechnet, dass ich als zweiter aus unserem Team ins Ziel komme, da ich ja

erst seit ungefähr 1500 km Rennrad fahre und noch nie ein Rennen gefahren

bin, also keinerlei Erfahrungen hatte was die Krafteinteilung im Rennen

angeht, schlussendlich das ganze noch bei diesen äußerlichen Bedingungen.

Des weiteren habe ich meine Erwartungen um ein vielfaches übertroffen und

bin schon ein wenig stolz auf mich mit 24 Min hinter dem Ersten und über 80

Min vor dem letzten ins Ziel gekommen zu sein. Auch mit Platz 262 bin ich

sehr zufrieden, wenn ich doch gesehen habe, dass du (Klaus) als erfahrener

Fahrer als 107 ins Ziel kamst. Ich habe für mich entschieden, dass ich auf

jedem Fall mit diesem Sport weiter machen werde und auch nächstes Jahr

wieder an der Riderman teilnehmen werden (wenn möglich wieder für das Team

Blumberg meine Stadt) und des weiteren bin ich ziemlich sicher werde ich

auch in Zürich an den Start gehen, was jetzt aber nicht bedeuten soll den

Sport jetzt professionell zu betreiben. Ich hoffe sehr es hat allen anderen

auch Spaß gemacht und sie machen weiter.  Ach ja und was ich toll fand,

den sportlichen Umgang im Rennen selber unter den Fahrern, man wurde gewarnt

wenn etwas im Weg war oder eine gefährliche Stelle kam, dass fand ich sehr

toll. Also bis dann und wir sehen uns Gruß Markus PS: Schade ist nur das im

Internet nur Bilder von den Profis und den Autos sind.

 


 

 

Michael Reinert

 

Gesamtzeit : 3:08:18 Stunden , Gesamtplatzierung : 347 , Durchschnittsgeschwindigkeit: 27,4 KM / H

 

Also zum Rennen kann ich nur sagen , das ich ebenfalls wie unsere weiteren

Team Mitglieder stolz war für unsere Heimatstadt an den Start zu gehen.

Das Rennen selbst war mein erstes Rennrad-Event an sich und muss dazu sagen

das es einen himmelweiten Unterschied zu meinen normalen MTB-Marathons

ist, heißt also absolut nicht vergleichbar. Meine Fehleinschätzung am

Anfang des Rennens war, dass ich das hohe Renntempo nicht mitgehen wollte und

somit den wichtigen Pulk ziehen lassen habe. Dies konnte ich im weiteren

Verlauf auch nicht mehr kompensieren, da ich nie die richtige Gruppe fand, um

vom Windschatten zu profitieren. Ergo fuhr ich 60% alleine und das zermürbte

mich total. Natürlich haben wir alle die gleichen Bedingungen, aber wenn Du

nicht ansatzweise die Möglichkeit hast Dich an eine Gruppe zu hängen, machst

Du dich kaputt (erst psychisch dann physisch). Trotzdem fand ich es absolut

toll und lehrreich an diesem Rennen teilgenommen zu haben. Die Zeit die ich

gefahren bin, ist eigentlich auch OK für das ich so gefroren habe. Nein

Scherz beiseite ich bin schon stolz darauf ein Teil des Teams gewesen zu

sein.