Erlebnisbericht von Torsten Götz vom Riderman in Bad Dürrheim über 86 KM am 30.09.2012



 

 

Riderman..... puh, ja, das war hart.

 

 


Ich fasse dir mal kurz das Rennen zusammen. Als Tagesstarter hatte man die
Möglichkeit parallel zu den Etappenstartern zu starten. Da die Startlinien
der beiden Startkanälen nicht auf der selben Höhe waren, hat man sich eine
Regelung einfallen lassen müssen die so aussah: Die Etappenstarter starteten
auf der linken Straßenseite, die Tagesstarter auf der Rechten, jedoch war
die Startlinie ca. 100 Meter vorversetzt. Als die Etappenstarter auf
gleicher Höhe der Tagesstarter waren, lies man die Startlinie der
Tagesstarter fallen, als wir uns in das Feld einreihten, waren die ersten
100 Etappenstarter schon durch.

Im Feld bretterte man mit für mich Maximalgeschwindigkeit in Richtung
Donaueschingen, Überholen bei der Geschwindigkeit unmöglich, zumal ich die
Übersetzung schon voll ausreizte und ein Gang mehr hätte zu der Zeit gut
getan. Angekommen in Donaueschingen ging es den Schellenberg hoch, ab
dem Moment habe ich den Anschluss in die 1. Gruppe verloren.... ich habe
dann
noch eine Zeit lang versucht den Anschluss zu finden, aber alleine im Wind
kannst es vergessen. Auf dem Weg in Richtung Wolterdingen habe ich mich dann
einer 6er Gruppe angeschlossen die sehr zügig unterwegs war, wohl mit dem
Ziel die Führungsgruppe zu erreichen. Wir sind dann in Richtung Mistelbrunn
auf eine Gruppe aufgefahren in der ich bis zum Schluss mitgefahren bin.
Gefühlt war es bis Mistelbrunn hoch ein Fahren immer am Anschlag. Von
Mistelbrunn nach Bräunlingen konnte man sich wenigsten mal etwas entspannen
und von Bräunlingen nach Döggingen hoch wurde wieder richtig Druck gemacht.

Bis nach Achdorf war das Tempo dann erträglich. Vielleicht lag es auch daran
dass ich mich an die Schmerzen gewöhnt habe. Anfangs hatte ich vom Anstieg
Achdorf - Riedböhringen großen Respekt, aber die Tempomacher der Gruppe
waren duch das hohe Anfangstempo soweit platt, dass ich gut mithalten
konnte. Schächer bin ich noch nie gefahren, aber war im Vergleich zu der
ersten halben Stunde harmlos. Von Fürstenberg bis Dürrheim wurde dann im
Vergleich zum Anfang doch recht gebummelt so dass ich einige Körner in
Führungsarbeit investiert habe.

Ab dem Kreisverkehr Biesingen wurde dann wieder das Anfangstempo
eingeschlagen, der Rest war nur noch Formsache.

Insgesamt war es eine interessante Erfahrung. Mit etwas Geschick wäre
vielleicht noch eine 2:18 drin gewesen, aber mit 2:21 war ich auch
zufrieden.

Am Start neben mir Stand noch ein Triathlon Kollege von Schramberg...
natürlich unübersehbar am grünen Trikot ;-)

Die Siegergruppe ist mit 2:12 ins Ziel gekommen und ich frage mich die ganze
Zeit wo die abgekürzt haben ;-) Bei unserem Team (Stop die Schweinefabrik)
war auch ein Lizenzfahrer (C,B) dabei, wir sind zusammen ins Ziel gefahren
und er meinte auch dass dies mit "Jedermannrennen" nichts mehr zu tun hatte.
Er selbst war überrascht über das hohe Tempo.

Insgesamt war die Strecke gut zu fahren, nur das Teilstück Riedböhringen ->
Hondingen war fahrtechnisch eine kleine Herausforderung.

Grüße
Torsten

Ergebnisse findet ihr hier :

 

http://abavent.com/abavent2/ergebnisdienst/Riderman2012/ergebnisse.php