Mit dem Mountainbike durch die Dolomiten vom 29.09.2007 - 02.10.2007

 

 

 

 

Klaus Loder        Bernhard Schmid        Oliver Koch

 

 

 

In 4 Tagen 229 KM mit 5600 Höhenmetern in 16 Stunden Fahrzeit zurückgelegt.

 

Der Neuschnee über 2000 Metern konnte uns dabei nicht aufhalten.

 

Bei Bilderbuchwetter genossen alle den fantastischen Fernblick.

 

Bei den teilweise schwierigen Auf - und Abfahrten kam der Fahrspaß auf den Moutainbikes nie zu kurz.

 

Tourenplaner Bernhard Schmid aus Fürstenberg hatte die Gruppe immer unter Kontrolle:

 

 


 

 

Bericht von Oliver Koch, Bernhard Schmid

 

Der Wecker klingelte für den Fahrer Oliver Koch aus Furtwangen am 29.09.2007 bereits schon um 3:45 Uhr. Nachdem er Bernhard Schmid aus Fürstenberg und Klaus Loder aus Blumberg in sein geräumiges Fahrzeug eingeladen hatte, ging es über den Arlbergpaß und die Brennerautobahn in das Pustertal. Nach einer problemlosen Autofahrt erreichten wir nach 470 KM gegen 10:30 Uhr das Hotel Rosengarten in Toblach. Bereits um 12:00 Uhr ging es auf die erste Mountainbiketour.

 


 

Erster Tag 29.09.2007

52 KM und 1202 HM Zeit 3:48 Stunden.

Plätzwiese ( 1997 mtr. )

 

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Schwierigkeitsgrad :

Kondition:         Mittel

Landschaft:      Reizvoll

Fahrtechnik:     Einfach

 

Von 1245 Meter auf  2300 Meter auf den Heimkehrerkreuz. Ab 1900 immer mehr Schnee.

Auf 2300 Meter ca. 25 cm Schnee. Danach erfolgte eine  schnelle Abfahrt auf einer alten Mititärschotterpiste  mit einem Plattfuß. Tourenführer Benny hatte die Gruppe wie gewohnt sicher im Griff.

 


 

 

Zweiter Tag. 30.09.2007

48 KM , 1621 HM , Zeit 4:30 Stunden

Fodara Alm ( 1980 mtr. )

 

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Schwierigkeitsgrad :

Kondition:        Anspruchsvoll

Landschaft:      Sehr reizvoll

Fahrtechnik :    Anspruchsvoll

 

 

 

Die ersten 15 KM von Toblach wurden mit dem Auto auf die Passhöhe in Richtung Cortina mit dem Auto gefahren. Ausgangspunkt für die Tour war der Parkplatz beim Lago Bianco in Höhe von 1512 Meter. Danach erfolgte ein steiler Aufstieg auf alten Militärschotterpisten auf der Route 8. Schon nach ca. 4 KM war die Schotterpiste mit Neuschnee bedeckt. Über eine sonnige Hochebene ging es dann bei ca. 20 cm Neuschnee über einen steilen, kurvenreichen Militärpass  auf eine Höhe von 1500 Meter Höhe mit viel Fahrspaß. Ein weiterer Anstieg mit vielen Serpentinen ( Route 9 ) führte uns auf die Fodara Alm auf 1980 Metern. Vor der Alm die übrigens von 5 Lustigen Schwestern geführt wird, kamen die ausgelaugten Körper zu ihrer wohlverdienten Erholung bei satten 24 Grad in der Sonne.

Spektakulär verlief die darauf folgende Abfahrt mit unglaublichen 22% Gefälle über im 1.Weltkrieg erbauten Serpentinen bis hinab zur  Pederü Alm. Die auf der Abfahrt gewonnenen Eindrücke konnte man auf der erneuten Steigung hinauf zur Fanes Alm verarbeiten. Der Aufstieg verlief Anfangs sehr steil bis auf eine Hochebene in der etwas verschnauft werden konnte, bevor die letzten steilen 200 Hm bis zur Kaffeepause in der Faneshütte genommen werden mussten. Mit Apfelstrudel und Cola in den Beinen ging es auf die letzen 2 Km Serpentinen bevor man für die Strapazen bei einer sehr langen Abfahrt, gespickt mit allem was das Downhillherz begehrt, entschädigt wurde.

Imposant waren auch die Aussichtspunkte in zerklüftete Täler entlang der Abfahrt, für die es sich allemal lohnte die Abfahrt zu unterbrechen.

Die letzten Kilometer bis zum Ausgangspunkt der Tour haben wir auf der Verbindungsstrasse Cortina d Àmpezo nach Dobiaco (Toblach) zurückgelegt.

 


 

 

Dritter Tag 01.10.2007

72KM, 1800 HM, Zeit 5:30 Stunden

Monte Piano ( 2324 mtr.)

Paternssattel ( 2454 mtr. )

 

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 Jürgen Rotmund aus Fürstenberg komplettiert die Gruppe.

 

 

 

Schwierigkeitsgrad :

Kondition:        Schwer

Landschaft:      Sehr reizvoll

Fahrtechnik:     Einfach

 

 

Bei sakrischen kalten zwei Grad Celsius begann die Anfahrt durch das Höhlensteintal bis zum Einstieg an den Misurina See. Begleitet von der herrlichen sich aufbäumenden Kulisse der Drei Zinnen. Der Aufstieg zum Misurina See (1757mtr.) war mit den frischen Beinen relativ einfach zu bewältigen. Schwieriger gestaltete sich anschließend der Anstieg zur Rif. Angeto Bosi (2205 mtr.) Die steilste Steigung betrug stellenweise 23%. Nach unzähligen Serpentinen die mit ihrer Aussicht auf die umliegenden Täler und Berge faszinierten erreichten wir die Rifugio. Wohlverdiente trockene Spaghetti winkten zur Belohnung. Weiter ging der Aufstieg zum Monte Piana (2302 mtr.) mit seinen unzähligen Schützengräben (Freilichtmuseum). Bei einer spontanen Schneeballschlacht gegen eine Schülergruppe aus NRW, bei der,wir in Unterzahl, erfolgreich siegten, konnten wir die kulturelle Aufklärung durch Oberstudienrat aus Hessen mit genauem Ablauf der Kämpfe um 1915 bis 1918 genießen.

Nach kurzer Beratung entschlossen wir uns den Anstieg zu den Drei Zinnen zu wagen. Der Aufstieg zur Auronzo Hütte mit ca. 15% auf 2320 HM war sehr anspruchsvoll. Leider war die Hütte zu unserem Verdruss geschlossen. So setzten wir unsere Tour ohne Pause zum Paternssattel 2454mtr. fort. Den letzten Kilometer mussten wir die Räder aufgrund der Schneemassen schieben. Der Blick auf die Drei Zinnen war grandios und alle Mühen wert. Anschließend hieß es für die lange Abfahrt über die Auronzo Hütte bis hinunter zum Misurina See sich warm anzuziehen, um ein Auskühlen der Körper zu vermeiden. Bei dieser Abfahrt war Fahrkönnen gefordert, da die überhöhten Serpentinen vom Schmelzwasser nass waren. „lockeres ausradeln“ bis hinab nach Toblach vorbei am Dürensee beendete eine für alle sehr harte aber landschaftlich faszinierende Tour.

 


 

Vierter Tag 02.10.2007

 42KM, 600 HM, Zeit 2:16 Stunden

Pragser Wildsee ( 1534 mtr. )

 

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Schwierigkeitsgrad :

Kondition:        Einfach

Landschaft:      Interessant

Fahrtechnik:     Einfach

 

Pragser Wildsee

 

Zum ausrollen starteten wir die vierte Tour zum Pragser Wildsee. Anfänglich war der Streckenverlauf flach . Danach erfolgte eine etwas länger ziehende Steigung zu dem idyllisch gelegenem  Wildsee ( 1534 mtr. ). Wir genossen noch einmal die schöne Landschaft in Richtung Hotel . Danach ging es mit dem Auto auf die 470 KM lange Strecke von Toblach nach Furtwangen.

 


 

 

Vermutlich war es nicht letzt Radtour in den Dolomiten.

 

Vielen Dank für den tollen Bericht.

 

Mit sportlichen Grüßen

 

Klaus