Kyburglauf bei Winterthur über 10 KM und 500 Treppenstufen am 13.11.2010

Bilderbuchwetter

100 KM An - und Heimfahrt mit der Mountainbike

 Anspruchsvoller Lauf

 Neue Kontakte knüpfen
 







Etwas Abwechslung tut immer gut . Wenn dabei auch noch neue Kontakte zu
anderen Triathlonvereinen geknüpft werden , ist das sicherlich eine
interessante Bereicherung. Ich freute mich daher ganz besonders, als Martina
Nagel und Wolfgang Müller meine Einladung annahmen und zusammen mit dem
TRISTAR Schaffhausen den Kyburglauf genossen. Die 50 KM Hinfahrt erfolgte
mit dem Mountainbike auf verkehrsberuhigten Straßen. Martina konnte wegen
einer noch nicht ganz ausgeheilten Fußverletzung nicht bei dem
anspruchsvollen Lauf starten. Klaus und Wolfgang erreichten nach komplett
unterschiedlichen Laufstrategien fast zeitgleich das Ziel. Etwas
Abenteuergefühl kam auf als wir mit etwas müden Beinen , im
Scheinwerferlicht Bikes die 50 KM von Winterthur zurück nach Schaffhausen
fuhren. Beim gemeinsame Abendessen bei der Familie des Organisators ( Martin
Schlagenauf ) konnten viele Insiderinformationen ausgetauscht werden. Am
Ende waren sich alle einig. Es war zwar ein anstrengender, aber rundum
gelungener Tag.

 

10 KM

   
Urs Walter 43,18 M 30 Rang 6
Gael Moita 44,06 M 30 Rang 10
Martin Schlagenauf 45,35 M 40 Rang 15
Klaus Loder 46,43 M 40 Rang 20
Hugo Eppler 50,38 M 50 Rang 11
Rene Quendt 55,20 M 30 Rang 47
Karin Schlagenauf 54,07 F 40 Rang 4
Brigitte Muhl 1,01,18 F 40 Rang 15
5 KM    
Maja Jacober 20,42 F Rang 2
2 KM    
Jonas Schlagenauf 8,36 Rang 14



Bericht von Urs Walter :

Dank Martin Schlagenhauf hat eine mehrköpfige Delegation aus dem Tristar am
Kyburg-Lauf teilgenommen, der am 13. November stattfand. Eine noch grössere
Gruppe aber fand sich danach in Lohn bei Schlagenhaufs ein, um den
gemütlichen Teil zu begehen, wo es durchaus nicht nur um sportliche
Gespräche ging.
Eine Hauptschwierigkeit des Tages bestand darin, an die richtigen
Ausrüstungsgegenstände zu denken, galt es doch einerseits die MTB-Utensilien
für die Hin- und Rückfahrt zu packen, andrerseits aber auch die Laufteile,
obendrein noch Duschzeug und Post-Race-Klamotten.
 



Aber alle hatten wir die logistische Nuss geknackt, so dass es gemäss
Zeitplan um 12 Uhr in Lohn losging, wo wir mit dem MTB die 50 Km in Richtung
Kyburg unter die Räder nahmen. Via Thayngen, Diessenhofen, Basadingen,
Ossingen, Winterthur wurde diese erreicht, aber wie so häufig im Leben war
der Weg an sich das Ziel: bei traumhaften Bedingungen, die sogar ein Fahren
in kurzen Hosen zugelassen hätten, konnten wir die Freiheit geniessen, die
nur das Radfahren in dieser Art bieten kann. Bei einem kurzen Zwischenstopp
vor Winterthur wurde ausgiebig von der ausgezeichneten Fernsicht Gebrauch
gemacht, und die einen oder anderen Teile der Schweizer Alpen wurden
ansatzweise mit Namen identifiziert.
Nachdem der Schlussanstieg zur Kyburg bewältigt war, waren alle der Meinung,
eigentlich gleich mit dem 10 km-Lauf beginnen zu können, denn das
Herz-Kreislauf-System war bei allen auf Touren gekommen. Aber so schnell
ging es nicht: Laufklamotten holen, Velos abschliessen, Startunterlagen
besorgen, Radklamotten ablegen, Startgelände aufsuchen, warten. Erst um
15:00 war es dann soweit, der Start zum Panoramalauf erfolgte. Die ersten
paar km verliefen nur leicht coupiert, Feld- und Waldwege erinnerten sehr an
die heimischen Laufrunden. Gegen Schluss der Strecke wurde es aber
knallhart: erst wurden alle Höhenmeter, die wir auf dem Hinweg mit dem MTB
gemacht hatten, auf einen Schlag vernichtet, was Schmerzen für alle von uns
für die weiteren Tage bedeuten dürfte. Unten angekommen folgten ein paar
flache Meter, bevor die legendäre Treppe hoch zur Burg folgte. Irgendwie
musste sie einfach bewältigt werden, leichtfüssig locker war sie vermutlich
von niemandem zu bezwingen.
Bald schon hiess es wieder Aufbruch. Rein in die Velokleider, Licht und
Leuchtweste montieren und los, dieselbe Strecke zurück nach Lohn. Die erste
Stunde war noch locker, die Abenddämmerung berauschend, der Zvieri nach dem
Lauf noch Energie liefernd. Bald aber liessen bei manchen die Kräfte nach.
Durchhalten war angesagt, und die Aussicht auf einen feinen Znacht bei
Martin und Karin Schlagenhauf brachte mental Vorteile.
So versammelte man sich im letzten Teil an gedeckten Tischen und liess es
sich bei Salat, Spaghetti und Dessert gutgehen. Der Einladung waren so viele
Leute gefolgt, dass Lukas und Jonas, die Söhne der Gastgeber, am
Fernsehtisch essen mussten. Sogar Vertreter aus dem deutschen
Hansgrohe-Team, welches in der deutschen Bundesliga startet, verstärkten das
Tristar-Team. So war das Ganze ein länder- und vereinsübergreifender Anlass,
der ausserhalb der Saison Farbe ins sonst so häufig blasse Clubleben
brachte. Hierfür gebührt den Gastgebern herzlichster Dank!