Turner, Kandel, Schauinsland, Bernau, Eulener Kreuz

152 km , 2850hm, 6 Std 6 min

Matthias, Juanjo, Thomas, Heiner ( hintere Reihe )

Tilo, Klaus ( vordere Reihe )

 

 

 

Bericht von Juanjo :

Ausgangspunkt dieser schönen Tour war Neustadt. Hier trafen wir uns alle. Tilo, Klaus, Thomas, Matthias und ich! Von hier aus radelten wir Richtung Turner über Wirtschaftswege die Tilo kannte.

 Komplett verkehrsarm und mit den ersten 250 hm kamen wir am Turner an. Ab da ging´s abwärts Richtig St. Märgen und St. Peter bis zum Sägewerk auf der dicht befahrenen Landstrasse. Dem Hinweisschild auf die rechte Seite gefolgt ging´s hoch auf den Kandel. Das erste Mal von der einfachen Seite. Die 9 km zum Gipfel erweisen sich hingegen als schön, anspruchsvoll und abwechslungsreich. Der Schwierigkeitsgrad variiert stark. Direkt nach der Abzweigung wird es steil, gefolgt von einem Flachstück, an Sägendobel vorbei, welches durch den steilsten, kurvenreichen und knapp 2 km langen Teil der Auffahrt abgelöst wird. Bis zum Gipfel fährt man praktisch auf dem Bergrücken. Es war wirklich viel angenehmer in von dieser Seite aus zu fahren. Trotzdem die Höhenmeter und Kilometer mussten überwunden werden.

 

Oben angekommen fuhren wir direkt Richtung Waldkirch. Die Abfahrt war sehr holprig und durch den hohen Verkehr nicht einfach zu fahren! Anschließend im warmen Tal erstmal auf Radwegsuche nach Freiburg. Wir kamen relativ einfach durch und schon sahen wir ziemlich bald das Schild Schauinsland!

 

Der Aufstieg beginnt eigentlich gleich nach Freiburg aber so richtig los geht es in Bohrer nach ca. 6 km. Hier zeigt das Hinweisschild nach links. Es wird nun merklich steiler, und ein Schild kündigt auch schon die Maximalsteigung an. Diese 12 % werden allerdings nur auf dem ersten Kilometer hinter der Abzweigung erzielt. Nach der ersten Rechtskurve wird es sofort wieder deutlich flacher, und die Steigung pendelt sich bei sechs bis sieben Prozent ein, so dass sich nun problemlos ein guter Tritt finden lässt. Eine Serie schnell aufeinander folgender, teils erhöhter Serpentinen prägt die nächsten zwei bis drei Kilometer. Der Anstieg ist hier eher unrhythmisch. Dichter Wald verwehrt lohnende Ausblicke, man sieht lediglich einige Male, wie die Gondelbahn die Straße kreuzt. In einer engen Serpentine wechselt man nun erneut die Fahrtrichtung und kann jetzt auf der linken Seite die Aussicht genießen. Die zuvor schon nicht allzu herausfordernde Steigung lässt nun weiter nach und fällt auf etwa fünf bis sechs Prozent. Am Hang entlang schlängelt sich die Straße weiter hinauf, und man ahnt, dass der Gipfel nicht mehr allzu weit entfernt ist. In einer weiteren flachen Haarnadelkurve kann man noch einmal voll aufdrehen. Schließlich ist dann der Parkplatz auf dem Gipfel erreicht.

Sofort begaben wir uns auf die Abfahrt Richtung Todtnau, wo zum Teil Spitzengeschwindigkeiten von bis 85 km/h erreicht wurden. Unten angekommen fuhren wir rechts Richtung Utzenfeld, wo wir nach 6km die Bundesstraße nach rechts Richtung Präg verließen.

 

 In Präg war dann endlich mal Pause. Hier wurden die Körper mit Spätzle und Kuchen gestärkt. Eine dicke Wolke hatte sich über unseren Köpfen versammelt und direkt bei unserer Abfahrt fing sie auch pünktlich an zu tröpfeln. Zum Glück waren es nur wenige Tropfen so konnten wir wieder bei Ausnahmewetter die Tour fortsetzen.

 

Die Strasse ging gemütlich hoch Richtung Bernau. Steigungsprozente lagen im Schnitt bei 6-7 %. In Bernau konnten die Beine wieder gelockert werden bevor die letzte Steigung des Tages überwunden werden musste. Das Eulener Kreuz. Ein alter Bekannter den wir schon mehrmals in unseren Tourenplanungen hatten. Trotzdem merkte man die Höhenmeter und die gefahren Kilometer. Trotzdem schafften es alle krampffrei die letzte Hürde zu nehmen. Nach der schönen durch Motorradunfall überschattenen Straße kamen wir am Schluchsee an.

 

 Hier konnten wir nur wenige Blicke zuwenden da wir links Richtung Bärental fahren mussten. Ein ödes Stück weil auf der Bundesstraße recht viel los war. Ab Bärental nahmen wir die weniger befahrene Straße Richtung Titisee und von dort aus zu unserem Startpunkt nach Neustadt.

Alles in allem war es ein sehr schöner Tag mit ner recht guten Truppe und das Wetter war für eine Schwarzwaldtour einfach super!

 

Vielen Dank für den super Bericht an Juanjo