Trainingslager Cesenatico 2009

 

von 14.03. - 21.03.2009

 

 

 

 

Wie immer die Kilometerhaie mit Heiner, Benny, Klaus, Manfred und Juanjo.

Die Nachtschwärmer mit Christine, Fritz und Michael

Die 5 +1 Gruppe mit Brigitte, Priska, Gerlinda, Melitta, Elke und Werner

Die Plauschtruppe Helga, Rita und Günther und schließlich Genießerin Vroni ( Fotografin )

 


 

 

910 km     38:00 Std      12200 hm

 

Technische Daten vom "Harten Kern der Kilometerhaie" ( Juanjo und Heiner )

 

 

Wie jedes Jahr freuten wir uns auf das bevorstehende Trainingslager. Wetterankündigung für die erste Wochenhälfte war sehr gut. Früh morgens ging es dann Richtung Italia. Wie immer war der erste Treffpunkt das gemeinsame Frühstück in Bellinzona. Leider hatte Manfred am Skoda einen Sicherungsschaden was die Weiterfahrt vorerst hindern sollte.

 

 

1 Tag Einrollen ( 2:32 h 64 km )

 

Nach Bezug des Zimmers und Einnahme des ersten Cappuccinos ging es zum Einrollen. Wir radelten zuerst etwas chaotisch durch die Hafenstädte Bellaria und Co. Das Navi führte uns in kurzen Abständen mal nach links und rechts. Kurzerhand wurde schnell die Route verlassen und im Flachen Hinterland locker einzurollen.

 

2 Tag Monte Colombo - Passo Centoforche – Predappio  ( 6:27 h 158 km 2000 hm )

 

Da die Strasse nach Predappio immer starken Verkehr unter Woche aufweist, entschlossen wir am Sonntag in diese Richtung zu fahren. Der Weg führte nach Predappio über Cesena. Neu dieses Jahr war der Aufstieg auf den Monte Colombo über Predappio Alta. Über schöne Serpentinen schlängelte sich die Strasse durch Predappio Alta. Am Hauptkamm ging es über einen Höhenweg Richtung Monte Colombo. Schöne Ausblicke gab es in beide Richtungen. Auf Paßhöhe gab es ein nettes Restaurant. Nach der Nahrungsaufnahme ging es talwärts. Die Strasse hatte viel Rollsplitt, deshalb fuhren wir etwas reserviert. Im Tal angekommen ging es gleich wieder Bergauf Richtung Passo Centoforche. Anschließend wieder nach Predappio, wo wir zum zweiten Mal rasteten und ein gutes Eis zu uns nahmen. Zum Abschluß über den bekannten Predappiopass mit seinen vielen Serpentinen.

 

3 Tag Spinello – Santa Sofia – Barbotto ( 6:38 h 161 km 2600 hm )

 

Heute war Spinello Plus auf dem Programm. Eigentlich die ganz normale Spinello-Runde mit der Zusatzscheife über Santa Sofia. Nach Aufstieg auf Spinello kam die rasende Abfahrt auf Santa Sofia. Hier machten wir bei schönem Sonnenschein, eine lange ausgedehnte Capopause. Gestärkt ging es wieder über dem Berg im gemächlichem Tempo. Nun ging es wieder talwärts Richtung Borello. Heiner und ich konnten wie immer dem Barbotto nicht wiederstehen und mußten da hinauf. Benny, Manfred und Klaus radelten normal weiter Richtung Heimat. Heiner und ich fuhren über dem Höhenweg mit kurzem Stop in Sogliano nach Cesenatico.

 

4 Tag Cesena ( 2:29 h 61 km )

 

Eigentlich war heute Ruhetag, aber Benny und ich nutzen das gute Wetter und fuhren nach Cesena um im Radladen etwas zu stöbern. Andere nutzen den Tag mit Sightseeing oder Fischmarkt etc.

 

5 Tag San Agatha – Ciola – Monte Cavallo  ( 6:32 h 160 km 2400 hm )

 

Heute fuhren wir die Agatha Runde entgegen den Angaben. Als Zusatzberge war Ciola und der uns neue Monte Cavallo. Schön war das wir bei unserer Pause in Agatha auf Fritz, Michael und Christine trafen.

 

6 Tag Passo Cantoniera – Cippo Pantani – San Marino ( 7:00 h 160 km 2700 hm )

 

Da das Wetter für Freitag nichts Gutes bringen sollte, verschoben wir kurzerhand unsere Königsetappe auf heute. Ziel war der Cantoniera-Pass über Pennabilli. Oben am Paß trennte sich die Gruppe. Heiner Benny und ich fuhren weiter hoch Richtung Cippo Pantani ( Trainingsberg von Pantani ). Der Aufstieg war schön, leider mußten wir teilweise absteigen und unsere Räder durch den Restschnee schieben. Die Abfahrt war sehr steil. D.h. wir sind den Cippo von der einfachen Seite hoch. In Carpegna gab’s dann erstmal Capopause. Hier wartete Manfred auf uns. Auf dem nach Hauseweg über Pugliano, San Leo fuhren Heiner und ich wieder eine Zusatzschleife über San Marino.

 

7 Tag Kleiner Colli – Gorollo ( 6:22 h 146 km 2500 hm )

 

Das Wetter war wie angekündigt schlechter. Starke Winde und dunkle Wolken. Heute fuhren wir zum Abschluß den kleinen Nove Colli ( Polenta, Pieve di Rivosschio, Ciola, Barbotto ) mit dem Gorollo.

 

 

Dieses Jahr gab es viele gemischte Gruppen mit neuen Gesichtern.

Wie immer die Kilometerhaie mit Heiner, Benny, Klaus, Manfred und Juanjo.

Die Nachtschwärmer mit Christine, Fritz und Michael

Die 5 +1 Gruppe mit Brigitte, Priska, Gerlinda, Melitta, Elke und Werner

Die Plauschtruppe Helga, Rita und Günther und schließlich Genießerin Vroni

 

Mich hat es sehr gefreut das jeder zufrieden war, das Essen und der Service im Hotel Riz wieder Bestens war, das Wetter für die Jahreszeit wieder sehr gut war und natürlich über meine neuen weißen Beinlinge freue ich mich besonders, danke noch mal an Alle.

 

Vielen Dank für den tollen, lebhaften Bericht an Juanjo

 


 

Hallo, wir  sind die Gruppe

 

 „die flotten Sechs“ ( 5 +1 )

 

 

 

Werner, Gerlinde, Brigitte, Priska, Melitta und Elke

 

Wir sind von Montag bis Freitag (Ausnahme Dienstag Ruhetag) zwischen 99 und 128 km

geradelt.

 

Insgesamt fuhren wir 600 km und bewältigten 6.200 HM.

 

Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit Werner, der am ersten Tour-Tag zuerst einen Plattfuss hatte und später von heftigen Beinkrämpfen geplagt wurde, die er dann auf dem Gehweg von Elke massieren ließ, genossen wir eine fantastische Woche ohne weitere Pannen.

Ein besonderes Highlight war wieder einmal unsere Unterkunft im Hotel Ritz, wo wir uns  rundherum verwöhnen ließen.

 

Einige Stationen in dieser Woche waren Predappio, Bertinoro, S.Agata Feltria, Barbotto und Chiola.San Marino ist natürlich ein Muss. Hier hat sich Brigitte eine flotte Blondinenbrille gekauft, und sich somit für den kommenden Sommer gerüstet.

 

Der letzte Tag war sehr stürmisch und gerade mal 5?C warm. Gerlinde, Werner und Elke haben deswegen nach 35 km den Rückzug angetreten.

Melitta, Brigitte und Priska waren ohne Gipfel nicht zur Rückkehr zu bewegen. Nach dem Passo de Grillo und einer Cappo – Pause mit Lagebesprechung war der Montetiffi über Talmello auf einer ungewollten, einsamen Mountainbike-Strecke die letzte Hürde.

 

Vielen Dank für den schönen Bericht

 

 

Mit sportlichen Grüßen

 

Klaus